Hotel-Alpenland
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Unser Hotel Alpenland in Sölden Ötztal, ein familiär geführtes Hotel, liegt im Zentrum von Sölden (Plan), jedoch abseits der Hauptstraße. Alle Aufstiegshilfen in die wunderschöne Pisten- und Bergwelt der Ötztal-Arena sind in wenigen Minuten erreichbar. Unsere gemütlich eingerichteten Zimmer mit Bad oder Dusche/WC verfügen weiters über Telefon, Satelliten-TV und sind größtenteils mit Balkon ausgestattet. Das Hotel bietet weiters ein Restaurant, eine kleine Hotelhalle und ein Stüberl mit Kabel-TV und Modemanschlußdose. Als unser Gast können Sie sich am Morgen an unserem reichhaltigen Frühstücksbuffet bedienen, am Abend bieten wir Ihnen zwei viergängige Menüs zur Auswahl an.
Das Elternhaus der Gstrein's steht im Ortsteil Innerwald. Dort wurde auch die Frühstückspension Tannenwald errichtet.. Diese ist derzeit an ein Reisebüro vermietet. Der Alpengasthof Gaislach-Alm war ursprünglich eine Viehalm und war nur zu Fuß zu erreichen.
In den zwanziger Jahren wurden erstmals Gäste bewirtet. 1930 baute man aus und errichtete vier Zimmer. Strom gab es dazumal natürlich nicht und Wasser holte man sich aus dem Brunnen vor dem Haus. Lebensmittel mußten mit Tragtieren auf die Alm gebracht werden. Erst in den fünfziger Jahren wurde die Strom- und Wasserversorgung errichtet und nach und nach weiter ausgebaut. Auch ein Weg wurde angelegt und der erste Landrover angeschafft. 1955 heiratete Seniorchef Hubert Gstrein seine Gattin Agnes. Diese brachte als Erbteil das Gasthaus
"Rose" in Längenfeld in den Familienbesitz ein. Das Hotel Alpenland wurde 1960-1965 erbaut. 1994 das Gasthaus Rose abgerissen und an seiner Stelle ein Wohn- und Geschäftshaus errichtet. Heute führen die Geschwister Susanne und Christian die Betriebe in Form einer Gesellschaft.
Urlaubsregion Oetztal
Das Ötztal ist ein in Nord-Süd-Richtung verlaufendes, 65 km langes Alpental. Es ist das längste Seitental des Inntals und das längste Quertal der Ostalpen. Das Tal trennt die Stubaier Alpen im Osten von den Ötztaler Alpen im Westen. Politisch gehört es zum Bezirk Imst. Der Name leitet sich vom Hauptort Oetz ab, der Gerichtsort war.
Etwa 45 km westlich von Innsbruck mündet die Ötztaler Ache in einer Bergsturzlandschaft des Tschirgant, zwischen Haiming und Roppen in etwa 670 m Seehöhe in den Inn. Der Ortsteil Ötztal-Bahnhof von Haiming entstand im Zuge des Baus der Arlbergbahn und bildet den Eingang zum Tal.
Die von den Gletschern gespeisten Zungen des eiszeitlichen Ötztalgletschers hobelten das Tal zu einem schmalen Trogtal aus, das durch mehrere Bergstürze in Stufen geteilt wurde. Die lange Talenge zwischen Längenfeld und Sölden teilt es in ein schneeärmeres Sommerfremdenverkehrsgebiet des äußeren Tals und ein Wintersportgebiet im inneren Tal.
Von Nord nach Süd führt das Tal über fünf klimatisch und landschaftlich markante Stufen von ausgedehnten Obstgärten und Getreidefeldern am Taleingang zu der ausgedehnten Gletscherregion. In den Talstufen, die durch Schluchten und Engen voneinander getrennt sind, breiten sich die Talbecken von Oetz, Umhausen, Längenfeld, Sölden und Zwieselstein aus. Bei Zwieselstein teilt („zwieselt“) sich das Haupttal in das Gurgler und das Venter Tal. In das Gurgler Tal mündet das Timmelstal mit dem Timmelsjoch, der Verbindung nach Meran in Südtirol. Die Talstufen entstanden im äußeren und mittleren Teil durch Bergstürze, deren Schuttmassen die Ötztaler Ache aufgestaut und flache Schwemmebenen aufgeschüttet haben. Von Längenfeld zweigt das Sulztal mit dem Ortsteil Gries im Sulztal ab, von Umhausen das Horlachtal mit dem Ortsteil Niederthai.
Nur etwa 7% der Talfläche gelten als Siedlungsraum.
Die Gletscher (in Nordtirol als „Ferner“ bezeichnet) sind bedeutend als Wasserspeicher und für die Wasserkraft. Der Gepatschferner ist der ausgedehnteste Gletscher der Ötztaler Alpen und nach der Pasterze am Großglockner der zweitgrößte der Ostalpen. Weitere größere Gletscher sind der Mittelbergferner, der Gurgler Ferner, der Hintereis- und der Große Vernagtferner. In den Ötztaler Alpen gibt es zahlreiche Bergseen, die durch Aushobeln durch Gletschereis und späterem Schmelzen entstanden.
Klimaschwankungen führten immer wieder zu einem Anwachsen und Zurückschmelzen der Gletscher, seit einigen Jahrzehnten wird jedoch ein Gletscherschwund festgestellt.
Klima [Bearbeiten]Der Tschirgant schützt das Tal weitgehend vor kalten Nordwinden, und die Südwinde erwärmen sich beim Überqueren der Berghänge, sodass das Ötztal ein bemerkenswert mildes Klima aufweist. Die Höhenunterschiede der einzelnen Talstufen wirken sich auch auf das Klima und die Vegetation aus, in Sautens und Oetz gedeihen vereinzelt sogar Weinreben und Edelkastanien. Durch die Lage im Regenschatten der Alpen ist das Tal eines der trockensten Gebiete des Alpenraums.